Gefühle nicht im Griff

Im Netz lässt sich beobachten, dass Vertreterinnen und Vertreter einer Debatte um den Missbrauch im Sport glauben, dass durch die Berichterstattung nun etwas in Gang kommt. Ich habe hierzu ein Rechercheergebnis und bin der Meinung, dass, so lange die so genannten Betroffenen nicht verstehen oder verstehen wollen, warum sie Opfer einer Vergewaltigung oder eines anders gearteten sexuellen Missbrauchs oder Belästigung wurden, sich bei dem Thema nichts tun wird. 

Gut ist, dass viel über Macht gesprochen wird und wer zum Täter wird. Denn inzwischen wissen wir, dass "die da oben" sich mehr nehmen dürfen als die anderen. Also auch Frauen, Mädchen und Jungen. Gleichwohl steht der Aufklärung eines im Weg: die feministische Lüge, dass alle gleichermaßen Opfer solcher Taten werden können. 

Warum ist das eine Lüge? 

Wenn es sich nicht um eine Vergewaltigung handelt, bei der ein Täter dem Opfer aus einem Versteck aus auflauert, dann muss der Täter das Opfer auf irgendeine Art und Weise täuschen. Er kann sich die Opfer aussuchen, wenn er sie für eine längere Zeit beobachten kann. Klug ist es, sich jemand auszuwählen, der leicht zu manipulieren ist und der nicht motiviert sein wird, Dritten von der Tat zu erzählen. 

Ich glaube, dass es für Täter sinnvoll ist, sich Opfer auszusuchen, die ihre Gefühle nicht im Griff haben. Ich war so jemand. 

In unserer Familie haben wir einen Familienzweig, der genetisch besonders leicht reizbar ist. Wird schnell wütend, schreit schnell rum, lässt sich sexuell leicht erregen. Hat auch seine Vorteile: solche Leute können gern auch charismatisch wirken. Mir hat das, so lange ich erfolgreich war, auch Vorteile gebracht. Ich erinnere nur daran, dass ich mithilfe einer politischen Rede in ein Amt gekommen bin, wo ich eigentlich nicht hätte reinkommen können. Auch werde ich von Christen gerne mal als Heilige gesehen. 

Für unsere moderne Gesellschaft ist ein solches Gehirn-Setting natürlich komplett sinnlos und muss beseitigt werden, sofern man nicht in der Werbung arbeiten will, in der Öffentlichkeitsarbeit oder in der Politik. 

Ich habe lange recherchiert, mich durch Themen wie Macht, Sozialsysteme, Drogenpolitik, Psychiatrie und Vergewaltigung gewühlt und am Ende sage ich: Alles ist Hirnchemie. 

Für den Sport hat das noch ganz andere Auswirkungen. 

Es wird in der Debatte um Missbrauch im Sport gerne angeführt, die "Körperlichkeit" sei das Problem. Inwiefern dies der Fall ist, wird nicht weiter erklärt. 

Ich sage, die Hirnchemie ist das Problem und jene formiert sich bei unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich. Der Sieg im Marathonlaufen kommt anders zustande als beim Judo. Dennoch dürfte in beiden Sportarten ähnlich sein, dass es das Dopamin ist, welches zum Vorteil und zum Problem wird. 

Dopamin ist das Hormon der Freude in die Zukunft. Es motiviert zum Training und dazu, sich besonders im Wettkampf anzustrengen. Kommt der Dopaminhaushalt durcheinander, dann kann dies zahlreiche Auswirkungen haben, von Depression bis Schizophrenie. Auch Drogensucht hat was mit dem Dopaminhaushalt zu tun. In einem anderen Artikel wies ich bereits auf den französischen Psychiater William Lowenstein hin, der mit ehemaligen Leistungssportlern arbeitet. 

Ich bin inzwischen komplett humorlos gegenüber Leuten, die sexuellen Missbrauch bearbeiten wollen, ohne dabei über Hirnchemie zu sprechen. Die Sporthochschule sollte hierzu forschen, denn Sportler haben andere körperliche und geistige Voraussetzungen als andere Menschen. Und die Vergewaltuigungsbubble sollte sich von feministischen Einstellungen wie "Alle Frauen können vergewaltigt werden" verabschieden, denn dies wird den Opfern nicht gerecht und viktimisiert diese nur ein zweites Mal. 

Schluss mit den Lügen, Schluss mit der Vernebelung, wendet euch endlich der Wissenschaft zu!

Danke.



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